5. Treffen der deutschen und belorussischen Partnerstädte «Partnerstädte: Partnerschaft im Namen der Zukunft»

9.-12. September 2004 in Minsk

ERKLÄRUNG der TeilnehmerInnen des 5. Treffens der belarussischen und deutschen Partnerstädte

2005 feiert die Bewegung der Partnerstädte ihr 60-jähriges Bestehen.
Wir, TeilnehmerInnen des 5. Treffens der belarussischen und deutschen Partnerstädte, schätzen die Rolle dieser Bewegung bei der Aufnahme und Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen auf der lokalen Ebene sowie bei der Stärkung des Vertrauens und der Freundschaft zwischen den Völkern positiv ein, verbinden die Interessen der offiziellen Kreise und der NGO´s unserer Länder, wenden uns an alle Anhänger der partnerschaftlichen Bewegung mit dem Aufruf

  • Die Arbeit, die auf die Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten in Belarus und Deutschland zielt, fortzusetzen, indem neue Partnerschaften gefördert werden und die aktive Zusammenarbeit der Städte im Interesse der Bürger beider Staaten gewährleistet wird. Den Partnerstädten wird empfohlen, eine Datenbank mit den Angaben über die Städte, die an der Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen mit anderen Städten interessiert sind, zu gründen.
  • Die Verbindung der Möglichkeiten der Partnerstädte zur Realisierung der Programme auf dem Gebiet des Umweltschutzes, zur Minimierung der Folgen der Tschernobyl-Katastrophe, zur Durchführung der Kultur- und Jugendprogramme und der Sozialprojekte zu fördern.
  • Das Programm der Umwandlung der Städtepartnerschaften in die Bewegung der Öffentlichkeit zu unterstützen. Dazu gehören Partnerschaften und Freundschaft zwischen den Schulen, Hochschulen und Universitäten, zwischen Betrieben, Institutionen, künstlerischen Gruppen, NGO´s und einzelnen Familien.
  • Die Bürgersolidarität der Gewalt, dem Krieg und dem Terrorismus gegenüber zu stellen, indem neue Möglichkeiten der gegenseitig nützlichen Zusammenarbeit in verschiedenen Lebensbereichen genutzt werden, die die Entwicklung der Bürgergesellschaft fördern.
  • Die Möglichkeiten der internationalen Programme für die NGO´s zu nutzen, vor allem das TACIS-Programm, um die Partnerschaften auf der lokalen Ebene zu entwickeln, eine unmittelbare Kooperation zwischen lokalen Verwaltungsstrukturen aufzubauen und bestimmte sozial-wirtschaftliche Probleme beseitigen zu können.

Wir hoffen, dass die Traditionen der Partnerschaftlichen Bewegung nicht nur zu Brücken der gegenseitig nützlichen Zusammenarbeit, sondern auch zur großen menschlichen Freundschaft führen werden.

minsk2004mBürgermeister Golub und 3 seiner Mitarbeiter aus Minsk, Frau Dr. Schmidt, Svend Simdorn und Petra Wermke aus Marzahn-Hellersdorf