Hoffnung auf Petra Wermke in Budapest

Aus dem „Berliner Abendblatt“ vom 3. September 2003

Delegation weilte im Partnerbezirk der ungarischen Hauptstadt

Marzahn-Hellersdorf/Budapest. Städtepartnerschaften leben davon, dass sie nicht nur auf dem Papier stehen. Und so weilte jüngst eine Marzahn-Hellersdorfer Delegation im XV. Stadtbezirk der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Die Idee dazu war dem einladenden Bürgermeister Làszlò Hajdu just vor einem Jahr gekommen, als er auf Einladung des Marzahn-Hellersdorfer Städtepartnerschaftsvereins in Berlin war und hier die Oberhäupter sämtlicher dem Bezirk partnerschaftlich verbundenen Städte und Gemeinden traf. Und so weilten nicht nur die Marzahn-Hellersdorfer in Budapest, sondern auch russische und rumänische Abgesandte. Ähnlich dem im Sommer 2002 unter der Regie der „urban consult“ in Marzahn gefeierten Friedensfest, gab es auch ein großes gemeinsames Feiern im XV. Stadtbezirk, das maßgeblich musikalisch geprägt war. Den künstlerischen Part der Marzahn- Hellersdorfer meisterte, übrigens mit Bravur, das Duo „Anne Wand“, das seine Rockballaden in der Jugendfreizeitstätte „Anne Landsberger“ einübt. Ansonsten gehörten zur Delegation des Bezirkes, der sich auf dem Fest mit einem gemeinsamen Stand vorstellte, Vertreter der „urban consult“, des FC Nordost Berlin und die Familien- und Jugendeinrichtung „Schallasch im Klostergarten“. Unterstützt wurde der Ungarnausflug vom Bezirksamt. Die inhaltliche und organisatorische Federführung hatte Jürgen Koch, Vorstandsmitglied des Marzahn-Hellersdorfer Städtepartnerschaftsvereins.

Eine ganze Stunde nahm sich Hajdu Zeit, um den Marzahn- Hellersdorfer Stand zu besuchen. Sein spezielles Interesse galt den Sozialprojekten und der Jugendgästeetage des Hauses „Pro-social“ in Marzahn, den „Schallasch“- Integrationsprojekten und der Jugendarbeit beim FC Nordost.

Ein weiterer Höhepunkt des Budapester Festes war die Einweihung eines Wegweisers, der in die Richtungen der Partnerstädte des XV. Stadtbezirkes weist. Geschaffen hat diesen übrigens ein in diesem beheimateter Künstler.

Und damit es in der Partnerschaft auch weitergeht, wird Ende September eine Gruppe ungarischer Jugendlicher nach Marzahn-Hellersdorf kommen, um hier an einer multikulturellen Begegnung teilzunehmen. Außerdem wünscht Bürgermeister Hajdu, die Marzahn-Hellersdorfer Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung und stellvertretende Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereines, Petra Wermke (PDS), in Budapest begrüßen zu dürfen. tei